LKW rast in PKW: Ein Schwerverletzter

LKW rast in PKW: Ein Schwerverletzter

LKW rast in PKW: Ein Schwerverletzter

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 207 auf Fehmarn stießen ein LKW und ein PKW frontal zusammen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Fehmarn. Schwerer Verkehrsunfall am Dienstagabend auf Fehmarn. Etwa 200 Meter vor der Fehmarnsundbrücke stieß ein niederländischer Fahrer mit seinem LKW mit einem Auto von der Fehmarnsundbrücke kommend frontal zusammen. Ursache soll laut Angabe der Feuerwehr gewesen sein, dass der Fahrer vom LKW ein Stauende übersehen hatte und auf die Gegenfahrbahn ausweichen wollte. Dabei kam es dann zum frontalen Zusammenstoß mit dem PKW. Der Autofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Großalarm für die Feuerwehren auf der Insel Fehmarn. Kurz vor der Fehmarnsundbrücke kam es zu dem schweren Verkehrsunfall. Der Opel Zafira aus dem Landkreis Büdingen in Hessen hatte keine Chance auszuweichen. „Der LKW und das Auto sind frontal zusammengestoßen“, sagt Einsatzleiter Volker Delfskamp von der Feuerwehr. Zum Glück war der Autofahrer nicht schwer eingeklemmt, doch die Feuerwehr musste ihn trotzdem aus dem Fahrzeug befreien, denn die Fahrertür war durch den Aufprall mit dem LKW stark deformiert. Nachdem die Feuerwehr die Tür entfernte, konnte der schwer verletzte Fahrer durch den Rettungsdienst und Notarzt behandelt werden. Der zwischenzeitlich eingetroffene Rettungshubschrauber Christoph 12 übernahm im späteren Verlauf den Transport in die Uni Klinik nach Lübeck. Der LKW-Fahrer wurde ebenfalls durch den Rettungsdienst gesichtet und konnte kurze Zeit später wieder den Rettungswagen verlassen, da er unverletzt blieb.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Frontalcrash nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Erschwerend kam hinzu, dass der Sattelauflieger vom LKW auch noch beladen war. Durch die Vollsperrung der einzigen Verbindung auf die Insel Fehmarn kam es auf beiden Seiten zu einem massiven Rückstau. Die Autofahrer standen auf der Inselseite bis zur Abfahrt Burg auf Fehmarn und auf der Landseite zwischen Heiligenhafen und Großenbrode mehrere Kilometer im Stau. Die Rettungsgasse funktionierte laut Feuerwehr und Polizei tadellos, sogar in der Baustelle auf der Fehmarnsundbrücke.

Die Polizei ermittelt nun die genaue Unfallursache. Über die Schadenshöhe machten die Beamten keine Angaben. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 50 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber und die Polizei an der Einsatzstelle.

Bilder und Text: Arne Jappe (arj)

Arne Jappe

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