Großaufgebot sucht vermissten Kiter in Pelzerhaken

Großaufgebot sucht vermissten Kiter in Pelzerhaken

Riesen Aufregung am Sonntagmittag in Pelzerhaken bei Neustadt. Auf der Ostsee kam es gleich zu zwei Notfällen. Ein Kiter wurde mit einer Unterkühlung gerettet, ein weiterer Kiter wurde vermisst und gesucht. Später traf die Polizei den Vermissten an seiner Wohnanschrift an.

Neustadt i.H.  Am Sonntagmittag kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst, Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und der Polizei. Auf der Ostsee vor Pelzerhaken wurde ein Kiter von Passanten gesichtet, der in Not geraten war. Er wurde durch die DGzRs aufgenommen und kam mit einer Unterkühlung in ein Krankenhaus. Eine zweite Person, die auch vermisst wurde, konnte nach etwa drei Stunden an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.

Zahlreiche Rettungskräfte eilen zum Einsatzort

Ein Hubschrauber der Bundeswehr, zwei Tauchereinheiten aus Eutin und Lübeck, mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr und dem Rettungsdienst suchten am Sonntagmittag über Stunden nach zwei vermissten Kitern. Den eigentlichen Notfall meldeten Strandbesucher gegen 12.30 Uhr am Strand von Pelzerhaken, einem Ortsteil von Neustadt. Sofort setzen sich die Rettungskräfte in Bewegung. “Wir haben land- und wasserseitig gesucht”, sagt Marcel Moldenhauer von der Feuerwehr Neustadt. Schnell konnte der Kiter von der DGzRS gerettet werden. Im Anschluss kam der stark unterkühlte Kiter in ein Krankenhaus.

Gelbes Kite-Segel wirft Fragen auf

“Der gerettete Kiter wollte einem anderen in Not geratenen Kiter zu Hilfe kommen und konnte ihn aber nicht mehr erreichen”, sagt Moldenhauer. Daraufhin suchten die Einsatzkräfte weiter die Neustädter Bucht ab mit vielen Booten und der DGzRS. Kurze Zeit später konnte ein gelbes Kite-Segel gefunden werden, aber ohne Besitzer. Die Feuerwehr Neustadt ließ weitere Kräfte von Feuerwehr, DGzRS, Taucher aus Lübeck und Eutin und sogar einen Seaking Hubschrauber der Bundeswehr zur Einsatzstelle alarmieren.

Glückliches Ende

Nach etwa drei Stunden kam dann die glückliche Meldung, dass der vermisste Kiter wohlbehalten an seiner Wohnanschrift angetroffen wurde. “Wir sind froh über diesen Ausgang und ein Dank gilt allen Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit”, erklärte Marcel Moldenhauer. Insgesamt waren über 80 Einsatzkräfte an der Suche in der Neustädter Bucht beteiligt.

Text und Bilder: Arne Jappe (arj)

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Arne Jappe

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