Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Fehmarn

Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf Fehmarn

Am Samstag sind auf der Bundesstraße 207 auf der Insel Fehmarn bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lkw zwei Menschen tödlich verunglückt. Der 40-Tonner schleift das Auto über 70 Meter mit. Lkw-Fahrer wird verletzt und erleidet einen Schock.

Fehmarn. Schrecklicher Unfall am späten Samstagvormittag auf der Insel Fehmarn. Zwischen den Anschlussstellen Burg und Puttgarden stießen ein holländischer Pkw und ein voll beladener Sattelzug aus Slowenien frontal zusammen. Dabei wurde das Auto von dem Lkw regelrecht zwischen der Zugmaschine und der Leitplanke eingequetscht und über 70 Meter mit geschliffen. Beide männliche Insassen im Mazda verstarben noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde mittelschwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrbahn war mehrere Stunden voll gesperrt.

Frontalzusammenstoß und ein Trümmerfeld

Es sind schreckliche Bilder, welche die Einsatzkräfte vor Ort auf der Insel Fehmarn sehen müssen. Überall liegen Trümmerteile weit verstreut auf der Fahrbahn. Der Motorblock wurde aus dem Mazda herausgerissen und liegt auf der Straße. Laut ersten Informationen der Polizei stieß das Fahrzeug bei einem Überholvorgang mit einem voll beladenen Sattelzug frontal zusammen. Die beiden männlichen Insassen (30 und 43 Jahre alt) in dem Fahrzeug mit holländischen Kennzeichen hatten keine Chance. Sie verstarben noch an der Unfallstelle.

Unklar wie viele Personen sich im Fahrzeug befanden

„Zunächst war unklar ob noch weitere Personen im Fahrzeug waren, da sich auf der Rückbank noch eine Babysitzschale befand“, sagt Pressesprecher Hartmut Junge von der Feuerwehr. Doch nach der Bergung der beiden Insassen war klar, dass keine weiteren Personen im Fahrzeug waren. Der Lkw-Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren Fehmarn befreit werden. „Im Vorwege der Rettung mussten die beiden verkeilten Fahrzeuge erst einmal voneinander getrennt werden“, sagt Junge. Im Anschluss wurde der Fahrer durch den Rettungsdienst behandelt und kam in ein Krankenhaus.

Belastender Einsatz für Einsatzkräfte

Die Einsatzkräfte wurden schon während des Einsatzes durch Seelsorger betreut. „Hier werden Gruppen- und Einzelgespräche nötig sein, um diese schrecklichen Bilder verarbeiten zu können.“, erklärt Hartmut Junge.

Die Bergung der beiden Fahrzeuge und auch die Reinigung der Straße übernahm eine Spezialfirma. Die Feuerwehren Puttgarden, Bannesdorf und Burg auf Fehmarn waren mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Auch der Rettungsdienst und die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Strecke zwischen Burg und Puttgarden war über mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Bilder und Text: Arne Jappe (arj)

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Arne Jappe

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